Universität Innsbruck
Junger Südtiroler erhält Doktorwürde „sub auspiciis“
Der Pharmazeut Martin Schönthaler – ursprünglich aus dem Vinschgau stammend – wurde vergangenen Samstag an der Universität Innsbruck promoviert. Für seine außergewöhnlichen akademischen Leistungen hat er die Doktorwürde „Sub auspiciis Praesidentis Rei Publicae“ verliehen bekommen. Die Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten ist die höchstmögliche Auszeichnung für im Studium erbrachte Leistungen in Österreich.
Alpine Gletscherforschung: Neue Erkenntnisse in Innsbruck präsentiert
Die letzten 2 Tage im Februar 2025 standen an der Universität Innsbruck ganz im Zeichen der alpinen Gletscherforschung. Über 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen in der Alpenhauptstadt zusammen, um ihre neuesten Forschungsergebnisse auf dem 28. Alpine Glaciology Meeting (#AGM28) vorzustellen.
„Es braucht ein Klimagesetz“
„Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen wollen, werden wir um eine Klimaschutzgesetzgebung nicht herumkommen.“ Damit schloss Prof. Esther Happacher von der Uni Innsbruck am Freitag ihren Vortrag bei der Klimaklagen-Tagung. Zwar böten die italienische Verfassung und internationales Recht viele Ansatzpunkte, um Klimaschutz einzuklagen, aber zu viele rechtliche Fragen seien noch ungeklärt.
Pioniere der Palliativmedizin: Es entsteht der zweite Lehrstuhl Österreichs
Möglichst rasch soll an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) eine Stiftungsprofessur eingerichtet werden. Sie soll sich der Erforschung der Palliativarbeit, aber auch der Lehre für Medizinstudierende widmen. In Österreich gibt es einen Lehrstuhl für Palliativmedizin derzeit nur in Wien.
Herr Pichler, was macht man als Quantenphysiker?
Heuer ist das Jahr der Quantenphysik. Quantenphysik? Was das ist, können wohl die wenigsten auf Anhieb sagen. Ganz im Gegensatz zu Hannes Pichler (38) aus Natz-Schabs. Er ist einer der erfolgreichsten Wissenschaftler auf diesem Gebiet und erzählt im Interview, warum ihn die Welt der kleinsten Teilchen fasziniert.
„Sexualisierte Gewalt beginnt oft als sexistischer Witz“
„Sexualisierte Gewalt bahnt sich oft langsam an und beginnt als sexistischer Witz“, sagen die Wissenschaftlerinnen Gundula Ludwig, Julia Ganterer und Laura Volgger. Seit einem Jahr führen sie eine Studie zu sexualisierter Gewalt in Südtirol unter Berücksichtigung der 3 Sprachgruppen durch.
Mit Postbussen Insekten sammeln
Von der Busscheibe ins DNA-Labor: Postbusse machen die Vielfalt an Fluginsekten in Österreich sichtbar. Die Universität Innsbruck startet ein innovatives Projekt zur Erfassung der Insekten-Artenvielfalt. Und auch in Südtirol wird seit einigen Jahren Biodiversitätsmonitoring betrieben.
Die besten Unis der Welt: Wie schneiden unsere Hochschulen ab?
Die 2000 besten Universitäten der Welt werden jedes Jahr von einem unabhängigen Gremium ermittelt. Die Liste bietet aus Südtiroler Sicht einige interessante Details. Wie stehen „unsere“ Unis in Innsbruck und Bozen da, haben die Südtirolerinnen und Südtiroler an anderen Hochschulen im In- und Ausland eine gute Wahl getroffen?
Welche überraschenden Details eine genaue Analyse zeigt
Weil in Innsbruck nach der Wahl vor der Wahl ist, bat die Politikwissenschafterin Lore Hayek von der Universität Innsbruck am Montagabend zu einer Vorlesung der besonderen Art. Sie analysierte das Ergebnis vom Sonntag im Kulturzentrum Treibhaus für die interessierte Öffentlichkeit.
Krebs: Rauchen und E-Zigaretten verändern die Software der Zelle
Raucher und Konsumenten von E-Zigaretten teilen nicht nur eine Gewohnheit, sondern auch ähnliche, mit Krebs assoziierte Veränderungen an Zellen, so eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Cancer Research.
Olympische Eiskanalbewerbe in Innsbruck – Was sagen Sie?
In den nächsten Tagen wird entschieden, ob Innsbruck Austragungsort der Olympischen Eiskanalbewerbe im Rahmen der Winterspiele 2026 wird. Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck bei über 500 Bürgern in den Umlandgemeinden des möglichen Austragungsorts zeigt: Die – vor allem jüngere – Bevölkerung befürwortet mehrheitlich eine Durchführung der Wettbewerbe in Nordtirol.
Wie nachhaltig sind beschneite Pisten?
Am Beispiel Kanadas haben Wissenschaftler der Universitäten Innsbruck und Waterloo die Umweltauswirkungen von künstlicher Beschneiung und ihren Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Skitourismus untersucht. Hoher Wasser- und Energieverbrauch und damit verbundene CO2-Emissionen belasten die Umweltbilanz, Energie aus erneuerbaren Quellen kann den Wintersport deutlich nachhaltiger machen.
Tausende Mumien warten in Südtirol auf ihre Entdeckung
Tausende Mumien warten in den Südtiroler Bergen darauf, entdeckt zu werden. Dank Klimaerwärmung. Denn Schnee und Eis ziehen sich auf den Gletschern immer mehr zurück. Und davon gibt es mehr als 200 im Land. Die schmelzenden Gletscher und tauender Permafrost geben dabei laufend Verschollenes aus der Vergangenheit frei. Von Manfred Schiechtl
Uni Innsbruck: Der Student des Jahres kommt aus Südtirol
Der Südtiroler Daniel Mayr wurde zum Studierenden des Jahres an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Innsbruck gekürt. Verbunden ist die Auszeichnung „Student of the Year in Management and Economics“ mit einem Preisgeld von 1500 Euro, das von der Bank Austria Förderstiftung zur Verfügung gestellt wurde.
Forscherin durchleuchtet einen elitären Tiroler Männerzirkel
Einem einflussreichen Männerzirkel des 18. Jahrhunderts widmet sich die an der Universität Innsbruck tätige Forscherin Isabella Walser-Bürgler. Das 3-jährige Forschungsprojekt verspricht die Geistesgeschichte des historischen Tirol mit neuen Einsichten zu bereichern.
Hitze und Kälte als gesundheitliche Gefahren
Sowohl heiße als auch kalte Temperaturen lösen im menschlichen Körper eine Stressreaktion aus und können zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Der Physiologe Justin Lawley vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck hat gemeinsam mit Kollegen beide Faktoren in wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse, die kürzlich in den Fachzeitschriften „Scientific Reports“ und „Experimental Physiology“ veröffentlicht wurden, sind vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Krisen interessant.
Kompatscher zum Ehrensenator der Universität Innsbruck gekürt
Beim „Dies Academicus“ wurden am heutigen Samstag 5 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich wertvolle Verdienste um die Universität Innsbruck erworben haben. Unter den geehrten Ehrensenatoren befindet sich auch der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher. Mit der Meraner Schriftstellerin Sabine Gruber kann sich eine weitere Südtirolerin über eine besondere Ehre freuen. Des Weiteren wurden der Unternehmer Martin Herrenknecht, der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi, die Schriftstellerin Sabine Gruber und die Historikerin Sabine Weiss ausgezeichnet.
Russland-Experte Mangott: „Atomare Drohung nicht nur rhetorische Waffe“
Die Zivilbevölkerung terrorisieren: Das sei das Ziel der jüngsten Raketenangriffe Russlands auf ukrainische Städte. Der Osteuropaexperte der Universität Innsbruck, Gerhard Mangott, sagt: „Das Argument war: Die Ukrainer scheinen uns nicht mehr zu fürchten.“ Mit den Bomben habe Wladimir Putin beweisen wollen, dass er fürchterlich auftreten könne und wolle.
Südtirolerin neue Programmleiterin im Literaturhaus am Inn
Am 1. Oktober übernimmt die Südtiroler Literaturwissenschaftlerin Maria Piok die Leitung im Literaturhaus am Inn, eine Einrichtung an der Universität Innsbruck, die sich in den vergangenen 25 Jahren seit ihrer Gründung zu einem zentralen Kulturveranstalter der Stadt Innsbruck etablieren konnte.
Studie: Lungenveränderungen auch noch ein Jahr nach Covid-Erkrankung
Männlich, über 60 Jahre alt, kritischer Covid-19 Verlauf mit Beatmung: Das sind die Faktoren, die das Risiko signifikant erhöhen, auch ein Jahr nach Entlassung aus dem Krankenhaus noch sichtbare Veränderungen des Lungengewebes aufzuweisen. Zu diesem Ergebnis kommen Radiologen aus dem Bundesland Tirol anhand von CT-Untersuchungen, die im Rahmen der Langzeitstudie CovILD durchgeführt wurden.
„Laufende Klimaanlage oder Frieden“: Was würde ein Gasembargo bedeuten?
„Wollen Sie den Frieden – oder den ganzen Sommer eine laufende Klimaanlage?“: Mit dieser Frage hat der italienische Ministerpräsident Mario Draghi die Debatte um ein Gasembargo befeuert: Dabei ist Italien von Importen aus Russland fast genauso abhängig wie Deutschland, das ein solches bisher kategorisch ablehnt: ein Interview zu den Hintergründen mit Prof. Gottfried Tappeiner, Wirtschaftsprofessor an der Universität Innsbruck.
Herzmonitor kann Komplikationen nach Herzinfarkt voraussagen
Ein kleiner Monitor unter der Haut erkennt bei Patienten nach einem Herzinfarkt frühzeitig Vorboten gefährlicher Komplikationen. In einer von Axel Bauer, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin III an der Medizinischen Universität Innsbruck, geleiteten Studie in 33 Herzzentren in Deutschland und Österreich zeigte sich, dass das Implantat der herkömmlichen Nachsorge deutlich überlegen ist. Das renommierte Fachjournal Lancet Digital Health veröffentlichte die Forschungsarbeit.
Experten-Interview: „Diabetes ernst nehmen, ist aber gut behandelbar“
Die Zahl der Menschen mit Diabetes in Österreich lässt sich bislang nur schätzen. Was fehlt, ist ein österreichweites Diabetes-Register. Das Defizit einer strukturierten Datenlage hat sich gerade in der Pandemie gezeigt. Das betont auch die Innsbrucker Diabetes-Expertin Susanne Kaser im Interview am heutigen Weltdiabetestag.
Mehr laden

